Theaterproduktion

DORTHIN WO MILCH UND HONIG FLIESSEN

*** DORTHIN WO MILCH UND HONIG FLIESSEN wurde für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2016 nominiert. ***

 

Hoch über der Stadt beginnt die inszenierte Fußreise durch Essen-Katernberg. Das Kommen und Gehen, die Migration und die Erfahrung, dass nichts bleibt, wie es war, sind dem Stadtteil eingeschrieben. Burhan aus Afghanistan ist 15. Sein Vater ist von den Taliban getötet worden. Seine Mutter hat nur eine Hoffnung für ihren ältesten Sohn: Flucht. Wie lässt sich von Flucht erzählen? Wir folgen der Stimme in unseren Ohren, hören Erzählungen aus dem Irak, Syrien und Somalia – und gehen dabei durch Hinterhöfe, Gärten und in Moscheen. Die Stadt und die Fluchtspuren überlagern sich auf überraschende Weise.

Die Theaterproduktion

In der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit von Engagement Global hat das Medium Kultur bisher kaum eine Rolle gespielt. Im Verbund mit bewährten Partnern, dem Eine Welt Netz NRW und Exile Kulturkoordination, wurden daher die Theatermacherinnen Charlott Dahmen und Karin Frommhagen beauftragt, eine Theaterinszenierung zum Thema Flucht und Migration im entwicklungspolitischen Kontext zu konzipieren. Ergebnis ist die Produktion DORTHIN WO MILCH UND HONIG FLIESSEN, die das Schicksal von Flüchtlingen aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie die Hintergründe ihrer Flucht thematisiert.

DORTHIN WO MILCH UND HONIG FLIESSEN wurde erstmals 2015 in Düsseldorf und im Mai 2016 in Köln Kalk im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals aufgeführt. Aktueller Schauplatz ist Essen-Katernberg.

Impressionen

  • Eine Frau und zwei Männer stellen ihre Walkmans an, die sie durch das Theaterstück führen.
    Foto: MEYER ORIGINALS
  • Ein Schauspieler zeigt einem Besucher etwas auf der Straße, was sich außerhalb des Bildes befindet.
    Foto: MEYER ORIGINALS
  • Ein Besucher lernt von einem Teilnehmer aus dem Viertel, wie man im Islam betet. Die beiden knien mit dem Kopf gebeugt auf einem Teppich.
    Foto: MEYER ORIGINALS
  • Eine Frau steckt einen Zettel in einer Wand aus Mauersteinen.
    Foto: MEYER ORIGINALS
  • Zwei Männer und eine Frau hüllen eine Schaufensterpuppe in ein Tuch und zeigen damit wie im muslimischen Glauben Menschen beerdigt werden.
    Foto: MEYER ORIGINALS
  • Drei Musiker spielen auf der Straße für die Besucherinnen.
    Foto: MEYER ORIGINALS

Vorbericht zur Theaterproduktion in Essen

„Theaterreise führt vom Bergmannsdom bis nach Bagdad.“
Martina Schürmann, Der Westen

Stimmen zur Theaterproduktion in Düsseldorf

Eingefangene Stimmen und Reaktionen der Besucherinnen und Besucher und der Presse zur Theaterproduktion in Düsseldorf 2015.

„Man kennt zweifellos vieles von dem, was dieser "Theater-Abend" vermittelt – und hat es doch nie so erfahren wie bei diesem inszenierten Gang durch Oberbilk: brutal direkt und gewinnend poetisch.“
Nicole Strecker, WDR 3

„Kaum einer wird abstreiten, dass ihm die Geschichten von Rajana, Sami, Halima und Burhan berühren, so direkt ins Ohr in allen Details.“
Mareike Ilsemann, WDR 5

„Dorthin wo Milch und Honig fließen" gibt den Flüchtlingen ein Gesicht und macht bewusst, dass hinter jeder Flucht auch immer eine persönliche Geschichte steckt.“
Julia Chladek, Rheinische Post

„Besucher des Theaterstücks "Dorthin, wo Milch und Honig fließen" sollten gut zu Fuß sein“ Peter Backof, Deutschlandfunk

Das Thema: Flucht und Migration

Ende des Jahres 2014 waren mehr als 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Lebensgeschichten dieser Menschen zu hören, hilft zu verstehen, warum Menschen ihre Heimat verlassen und Schutz in anderen Ländern suchen. Afghanistan, Irak, Somalia und Syrien sind Staaten ohne wirksame Zentralgewalt, in denen bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen. In jedem Bürgerkrieg und damit in jedem dieser Staaten stellt sich folglich für die Zivilbevölkerung die Frage: Fliehen und alles zurücklassen oder bleiben und sein Leben riskieren? DORTHIN WO MILCH UND HONIG FLIESSEN erzählt eine Fluchtgeschichte aus jedem dieser Konfliktstaaten. Jede Geschichte wird aus einer anderen Perspektive erzählt – die Perspektive einer Frau, eines Mannes, eines Jugendlichen. Und jeder Geschichte liegt die erzählte Biographie eines Menschen aus einem dieser Herkunftsländer zugrunde.

Das Format

Mit einem Audio Guide ausgerüstet werden die Theaterbesucherinnen und Theaterbesucher via Kopfhörer auf eine inszenierte Fußreise geschickt. Die Stimme, die zu hören ist, leitet die Richtung ihrer Schritte, weist auf Besonderheiten und Hintergründe hin, führt zu Spielorten entlang der Route – und erzählt eine Fluchtgeschichte. Jeder Flüchtling aus den genannten Ländern hat seine eigene Route. Der Audiowalk besteht aus drei Teilen. Der erste Teil spielt im Herkunftsland, beschreibt die Lebensumstände, den kulturellen Hintergrund, die Familie, Orte und Atmosphären und schließlich auch die Auseinandersetzung und Schlüsselerlebnisse, die zur Flucht führen. Im zweiten Teil wird die Flucht nach Deutschland beschrieben. Der dritte Teil widmet sich der Ankunft, erzählt von den ersten Eindrücken und Kontakten.

In dieser theatralen Form steht das individuelle Erlebnis im Vordergrund. Theaterbesucherinnen und Theaterbesucher machen unterschiedliche Erfahrungen. Dies schafft Potenzial für eine Auseinandersetzung mit den Erlebnissen der anderen – der Audiowalk endet in einem Café, das dazu Gelegenheit bietet.

Audio-Auszüge zum Reinhören

In diesen Beispielen hören Sie einen Ausschnitt der Geschichten, die Ihnen Sami und Rajana erzählen.

Rajana erzählt:

Sami erzählt:

Mitwirkende

Schauspiel: Azizè Flittner / Katrin Nowak / Anas Ouriaghli / Tomasso Tessitori
Konzept, Künstlerische Leitung & Produktionsleitung: Charlott Dahmen & Karin Frommhagen
Text & Dramaturgie: Rosi Ulrich & Ensemble
Sprecher und Sprecherinnen: Ralf Peters / Agnes Pollner / Tom Raczko / Nika Wanderer
Audioproduktion: Ralph Lennartz / Djoze & Tablas: Bassem Hawar
Ausstattung: Trixy Royeck & Ruth Spätling
Produktionsmitarbeit: Jessica Hölzl
Regie- und Produktionsassistenz: Dominique Tauch
Kommunikationsdesign: Ute Brachwitz
PR: crossmedia caddys
Aus dem Stadtteil Essen-Katernberg: in Arbeit

Ein Gefühl besonderer Dankbarkeit verbindet uns mit den Geflüchteten, ohne deren Erinnerungen und Gesprächsbereitschaft die Fluchtgeschichten nicht zu Gehör kämen. Dank für die Unterstützung, Mitwirkung und wertvolle Zusammenarbeit gilt darüber hinaus auch den Bewohnerinnen und Bewohnern und Geschäftsleuten aus Katernberg, die diese Theaterproduktion ermöglichen.

Die Theatermacherinnen

Konzipiert und realisiert wurde das Projekt von den Theatermacherinnen Charlott Dahmen und Karin Frommhagen.

Charlott Dahmen, geboren 1966 in Hamburg, ist Theaterpädagogin, Regisseurin und Drama- und Theatertherapeutin. Seit 2002 arbeitet sie freischaffend und entwickelt Theaterproduktionen zu gesellschaftspolitischen Themen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind das Biografische Theater und das Dokumentarische Theater, deren Verknüpfung mit interaktiven Elementen sowie die Entdeckung und Nutzung ungewöhnlicher Spielorte. Charlott Dahmen arbeitet mit Fachleuten zusammen, wenn sie sich ein Thema erschließt und setzt bei ihren Produktionen sowohl Amateure wie auch Semi-Professionelle und professionelle Schauspieler und Schauspielerinnen ein.
Seit 2009 verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem internationalen Festival „Sommerblut – Festival der Multipolarkultur“ in Köln. Für „Sommerblut“ realisierte sie unter anderem 2010 „Lichtschattengewächse“ – Biografisches Theater mit älteren Schwulen und Lesben und 2011 „Out Trips“ – eine Reise queer durch Köln mit 20 jungen Erwachsenen zum Thema „Sexuelle Identitäten“.
Mit Karin Frommhagen und Rosi Ulrich konzipierte und realisierte sie gemeinsam eine Trilogie zu Flucht und Migration: „Seegang ins Ungewisse“, 2010 für den Kölner Theaterpreis nominiert und als best practice des Fonds Soziokultur ausgewählt. 2012 folgte „Deutschland Privat“. Mehr zu beiden Produktionen siehe bei Karin Frommhagen. In 2015 entwickelte und inszenierte sie zusammen mit der Choreografin Gudrun Wegener ÜBERLEBENSMUT, ein Tanz-Theater-Stück zum Thema Brustkrebs mit elf betroffenen Frauen. Diese Produktion wurde für den Kölner Tanzpreis 2015 nominiert.

Karin Frommhagen, geboren 1960 in Hannover, ist Regisseurin, Diplom-Theaterpädagogin und Vorstandsfrau von intakt e.V. und arbeitet seit 2003 freischaffend. Sie entwickelt Theaterformate, mit denen für das Theater ungewöhnliche Spielorte erschlossen werden und ein neues Publikum gewonnen wird. Erste Arbeiten dieser Art verwirklichte sie mit Charlott Dahmen. Sie entwarfen 2006 die Theater-Performance „Frauen haben die Wahl – 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa“ als Ausstellungsführung durch das Frauenmuseum in Bonn.
Seit 2009 arbeitet sie an einer Trilogie, die sich mit dem Thema Flucht und Migration im 21. Jahrhundert auseinander setzt. „Seegang ins Ungewisse - Eine theatrale Reise“ (2010) war eine Performance mit 25 Laien, organisiert als Flucht um und über den Kalscheurer Weiher in Köln. „Deutschland privat - Lebenslage illegal“ (2012) inszenierte die Situation von Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Unter ihrer künstlerischen Leitung agierte das dreißigköpfige interkulturelle Ensemble aus professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern, semi-professionellen Akteuren und Expertinnen, die in der Beratung mit Menschen ohne Aufenthaltspapiere arbeiten. Mit dem dritten Teil der Trilogie rückt 2013 die Biografie ins Zentrum ihrer Arbeit. In „Ein Feind ist jemand, dessen Lebensgeschichte man nicht gehört hat“ (2013) begleiten Schauspielerinnen und Schauspieler in Köln und Bonn Migrantinnen und Migranten im Alltag und versuchen, ihren Lebensentwürfen und Perspektiven näher zu kommen. Auch in dem Stück „Merry-Go-Round/2014-BG-DE – Eine deutsch-bulgarische Familien-Saga über Fluch und Glück in der Migration“ von 2014 beschäftigt sie sich künstlerisch mit dem Thema Migration. Die Produktion wurde zum Kölner Theaterpreis 2015 nominiert.

Zwischen 2011 und 2014 inszenierte sie in der Theaterwerkstatt Hannover „Scheherazades Zukunft – Geschichten aus dem Frauenhaus“(2012), eine theatrale Recherche, in der ehemalige Frauenhausbewohnerinnen und -mitarbeiterinnen von Gewalt, Hoffnung, Leidenschaft und Sehnsucht erzählen. Diese Produktion wurde 2013 vom Bundesverband Freier Theater vorgeschlagen für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2014, der von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien ausgelobt wird.

Tickets & Termine

DER SCHAUPLATZ ESSEN-KATERNBERG

Eintritt & Tickets:

11 Euro / ermäßigt 6 Euro
Der Eintritt geht als Spende an ProAsyl / Flüchtlingsrat Essen e.V.

KARTEN-VVK in Kooperation mit Eventim oder (mit höheren VVK-Gebühren) über www.eventim.de
Tickethotline 01806-570070 sowie die bekannten VVK-Stellen.

HIER geht es zu den Tickets

Ab 15.08.16: Buchhandlung Katzensprung, Hanielstr. 1, 45327 Essen-Katernberg.

Der Stadtteil Essen-Katernberg:

Die inszenierte Fußreise führt durch Essen-Katernberg. Der Stadtteil ist historisch und kulturell geprägt durch die Montan-Industrie, die immer auch schon durch zugewanderte Bergmannsfamilien mitgestaltet wurde. Seit der Schließung der Zeche Zollverein 1986 sieht sich Katernberg mit sozialen/gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Die Stimme im Ohr führt zu Spielorten im Stadtteil, die einen inhaltlichen Bezug zu der jeweiligen Fluchtgeschichte haben: Es kommt zu Begegnungen mit Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Stadtteil, mit Geschäftsleuten, Schauspielerinnen und Schauspielern.

Für einen Einblick schon vor der Premiere: „HörBar“

Installation mit Auszügen aus der Theaterproduktion im Rahmen von „Katernberg blitzt auf“
3. September 2016
12.00 – 14.00 Uhr Katernberger Marktplatz, 45327 Essen
15.00 – 18.00 Uhr zu Gast bei "Zollverein mittendrin": UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kunstwiese & Halle 6 [A6], Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

Zur Facebookseite von "Katenberg blitzt auf"

Premiere:

Donnerstag, 22. September 2016, 17:30 Uhr

Weitere Aufführungen:

24. September 2016,12.00 Uhr
28., 29., 30. September 2016, jeweils 17.30 Uhr
1. Oktober 2016, 12.00 Uhr

Startpunkt:

„Bergmannsdom“, Evangelische Kirche, Katernberger Markt 12, 45327 Essen

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Kulturlinie 107, Haltestelle „Katernberger Markt“

Dauer: ca. 120 Minuten zu Fuß / bei jeder Witterung / festes Schuhwerk empfohlen

Weitere Infos:

Weitere Informationen erhalten Sie unter

milchundhonig@intakt-koeln.de

oder 01575-196 93 91

Wenn Sie Fragen haben, weitere Informationen benötigen oder eine Pressekarte reservieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Pressebüro:

crossmedia caddys
Ansprechpartnerin: Hella Sinnhuber
Telefon: 0172-23 00 504
info@medien-caddy.de

Partner

Projekträger & -partner

Eine Welt Netz NRW e.V.

Das Eine Welt Netz NRW ist der Zusammenschluss von Menschen und von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Gruppen in Nordrhein-Westfalen, die sich für nachhaltige Entwicklung in globaler Verantwortung engagieren. Das Eine Welt Netz setzt sich für weltoffene Politik, gerechten Interessenausgleich zwischen Nord und Süd, globalen Umweltschutz, Demokratisierung, kulturelle Vielfalt, Einhaltung der Menschenrechte, zivile Konfliktlösung und Frieden ein. Die Arbeitsschwerpunkte sind Beratung im Eine-Welt-Engagement, Bildungs- und Öffentlichkeitsprojekte sowie Vernetzung und Fortbildungen zu allen Bereichen der Eine-Welt-Arbeit in NRW. Das Eine Welt Netz NRW organisiert landesweite Aktionen und Konferenzen mit internationalen Gästen und vermittelt Kontakte zu Akteuren aus den Bereichen Globales Lernen, Jugendbegegnungsprogrammen, Fairer Handel, internationale Kampagnen usw.
www.eine-welt-netz-nrw.de

EXILE-Kulturkoordination e.V.

Non-Profit-Agentur für internationale und interkulturelle Kultur- und Bildungsprojekte.

Medien wie Musik, Theater, Literatur oder Bildende Kunst sind besonders geeignet, einen Zugang zu Perspektiven und Lebenserfahrungen von Menschen in und aus anderen Ländern und Kontinenten zu ermöglichen. Exile vermittelt Kunstschaffende, Musik- und Theatergruppen, Autorinnen und Autoren, Experten und Expertinnen sowohl internationaler Herkunft, hierbei insbesondere aus den Ländern des Südens, als auch aus Deutschland. Hier werden vor allem Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer künstlerischen Arbeit unterstützt.
http://exile-ev.de

intakt e.V. - Kulturprojekte

Der gemeinnützige Kulturverein intakt e.V. existiert seit 2005 und ist ein Zusammenschluss von Kölner Künstler_innen an der Schnittstelle von Theater, Tanz, Film, Musik und bildender Kunst. Intakt e.V. bietet Möglichkeiten zur Teilhabe an künstlerischen Prozessen und gesellschaftsrelevanten Diskursen. Die Auseinandersetzung mit geschlechtlicher, kultureller und sozialer Vielfalt bildet den inhaltlichen Fokus der Produktionen. Dabei werden oft bewusst ungewöhnliche Spielorte ausgewählt, die neue Theaterformen erfordern und dem Publikum einen Perspektivwechsel ermöglichen. http://intakt-koeln.de/

Projektpartner vor Ort

Partner in Essen-Katernberg

Arbeitskreis Kunst und Soziales
Bürgerzentrum Kon-Takt
ISSAB – Institut für Stadtteilentwicklung
Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung der Universität Duisburg-Essen
Jugendamt der Stadt Essen
ProAsyl / Flüchtlingsrat Essen e.V.
„Zollverein mittendrin“, ein Projekt der Stiftung Zollverein